Prof. Dr. Dietmar Heubrock
1977 – 1983 Studium der Psychologie in Münster. Tätigkeit als Klinischer Neuropsychologe, zunächst in der Rehabilitation Erwachsener, 1985 – 1995 in der neurologischen Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen. 1987 Promotion.
1995 Wissenschaftlicher Assistent am Zentrum für Rehabilitationsforschung der Universität Bremen, dort Aufbau und Leitung der Neuropsychologischen Ambulanz für Kinder und Jugendliche. 1999 Habilitation, 2001 Hochschuldozent, 2007 außerplanmäßiger Professor.
2007 – 2019 Geschäftsführender Direktor des Instituts für Rechtspsychologie der Universität Bremen. Bis 2024 als Hochschullehrer und Leiter der Arbeitsgruppe Rechtspsychologie. Seit 2024 im IRPP, Oldenburg, als forensischer Sachverständiger selbstständig tätig.
Mitgliedschaft in mehreren Fachverbänden und Wissenschaftlichen Beiräten, zeitweise Sachverständiger im Innenausschuss des Deutschen Bundestages (Novelle des Waffengesetzes) sowie des Sonderausschusses des Baden-Württembergischen Landtages zur Amoktat von Winnenden.
Ausgewählte Publikationen
Heubrock, D. & Petermann, F. (2000). Lehrbuch der Klinischen Kinderneuropsychologie: Grundlagen, Syndrome, Diagnostik und Intervention. Göttingen: Hogrefe.
Heubrock, D. (2001). Münchhausen by proxy syndrome in clinical child neuropsychology: A case presenting with neuropsychological symptoms. Child Neuropsychology, 7, 273-285.
Autor zahlreicher Bücher, Buchbeiträge und Zeitschriftenveröffentlichungen zu den Themen Neuro- und Biopsychologie, Forensische Neuropsychologie und Rechtspsychologie.